Tarifvertrag maler probezeit

Die Bestimmung über Probezeiten im Arbeitsvertragsgesetz wurde am 1. Januar 2017 geändert. Mit der Gesetzesänderung wird die maximale Dauer einer Probezeit auf 6 Monate verlängert. Es ist jedoch möglich, sich im Rahmen von Tarifverträgen auf eine kürzere Probezeit zu einigen. Tatsächlich enthalten einige Tarifverträge spezifische Klauseln über die Dauer von Probezeiten, was bedeutet, dass die Gesetzesänderung die Probezeit nicht auf sechs Monate verlängert. Sie sollten die Dauer der Testphase in Ihrem eigenen Tarifvertrag überprüfen und sich gegebenenfalls an PAM wenden. Während einer Probezeit kann der Arbeitsvertrag von beiden Parteien mit sofortiger Wirkung und ohne Kündigungsfrist gekündigt werden. Die Probezeit darf jedoch nicht dazu verwendet werden, den Vertrag mit Gründen zu kündigen, die für den Zweck der Probezeit ungeeignet sind. Zu den unangemessenen Gründen gehören beispielsweise die Schwangerschaft oder Die Wahl eines Mitarbeiters zum Shop Steward. Darüber hinaus kann ein Arbeitsvertrag aus finanziellen und produktionstechnischen Gründen nicht gekündigt werden. Ein Arbeitnehmer und ein Arbeitgeber können sich zu Beginn eines neuen Arbeitsverhältnisses auf eine Probezeit einigen.

Mit einer Probezeit soll herausgefunden werden, ob der Arbeitsvertrag den Erwartungen beider Parteien entspricht. Jede Probezeit und ihre Dauer muss im Arbeitsvertrag ausdrücklich vereinbart werden. Bei Abschluss des Arbeitsvertrages kann der Arbeitgeber den Arbeitnehmer auch darüber informieren, dass die Bestimmung des entsprechenden Tarifvertrags über Probezeiten für das Arbeitsverhältnis gilt. Wurde keine Probezeit vereinbart oder ist kein Hinweis auf die Probezeitbestimmung des Tarifvertrags erfolgt, so beinhaltet das Arbeitsverhältnis keine Probezeit. In der Regel können sich dieselben Parteien nur einmal auf eine Probezeit einigen.

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